Es gibt Anzeichen, die Sie bei Ihrem Kind beobachten können, die Ihnen „komisch“ vorkommen.

Sie haben das Gefühl, ihr Kind nicht wiederzuerkennen. Wenn Sie einige der folgenden Fragen mit JA beantworten, dann lohnt es sich, genauer hinzusehen:


Ändert sich der Schlafrhythmus?


Weicht Ihr Kind häufig aus oder zieht sich zurück?


Verliert es das Interesse an seinen Hobbys?


Wechselt das Kind seine Freunde?


Ist es häufig lustlos oder traurig?


Riecht es nach Rauch, Cannabis oder Alkohol?


Es ist nicht ganz einfach, denn in der Pubertät ändert sich ganz viel bei Ihre:m Sohn/Tochter. Das heißt: Einige Veränderungen können bei Ihrem Kind können zutreffen, ohne dass es z.B. Suchtmittel konsumiert. Deswegen ist es so wichtig, immer wieder das Gespräch zu suchen.

Das könnte zum Beispiel so klingen:


Mir fällt auf, dass du dich mit anderen Leuten triffst. Mich interessiert es, wie es dir mit ihnen geht und was euch gemeinsam Spaß macht …


Ich beobachte, dass du häufig rote Augen hast und nach Cannabis riechst. Können wir darüber bitte reden?


Ich mache mir Gedanken, weil Deine schulischen Leistungen so schlecht geworden sind und du gleichzeitig mit neuen Freunden zusammen bist. Ich mache mir daher Sorgen, ob sie dir guttun oder ihr vielleicht raucht/trinkt/Haschisch nehmt? Deshalb möchte ich mit dir darüber reden.