# Geflüchtet # ELTERNTALK # Ankommen

Ende September trafen sich Moderatorinnen, Moderatoren und Regionalbeauftragte aus verschiedenen Landkreisen, die sich für ELTERNTALK mit geflüchteten Müttern und Väter treffen und unterhalten. Das ist möglich, weil diese Moderatorinnen und Moderatoren es schaffen, auf verschiedene Art und Weise Vertrauen zu schaffen: manchmal ist es die Muttersprache, manchmal die Möglichkeit vor dem ELTERNTALK miteinander zu kochen, manchmal die Herzlichkeit und außerordentliche Hilfsbereitschaft – oder gleich alles zusammen.

Dieses herausragende Engagement kommt den Müttern und Vätern zu Gute, die hier neu ankommen und sich zurechtfinden müssen. Ein angenehmer Ort und freundliche Menschen ermöglichen es, dass sich Eltern in dieser besonderen Situation auch über Erziehungsfragen austauschen können. Viele Themen sind ähnlich, einige Themen unterscheiden sich: großen Gesprächsbedarf gibt es natürlich über die kulturellen Unterschiede der Erziehung in Deutschland im Vergleich zum Herkunftsland. Dazu gehören auch die Fragen „Wie ist das Schulsystem und die Kindertagesbetreuung?" Der Unterschied in den Themen bei der Nutzung von Medien ist gering. Hier dient das Smartphone im positiven Sinne als „Sehnsuchtsstiller“ um in Kontakt mit der Familie und den Freunden zu bleiben.

Das Projekt ELTERNTALK versucht auf allen Ebenen, geflüchtete Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe zu stärken, die aufgrund der besonderen Situation besondere Herausforderungen meistern müssen. Der Dank von Seiten der Aktion Jugendschutz Bayern e.V. richtet sich vor allem an die sehr engagierten Moderatorinnen und Moderatoren, die hauptsächlich dafür sorgen, dass ELTERNTALK für die Geflüchteten zu einem kleinen Stück Heimat wird.

Moderatorinnen 1
Moderatorinnen 2
 

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Die Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V. ist Träger des Projekts. ELTERNTALK wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert.